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Virtuelle Ausstellung  |  Januar 2013

Das Volk der Tyva in Südsibirien

Die Tyva, in der älteren Literatur auch Tuwiner genannt, leben im Süden Sibiriens zwischen Altaigebirge und Baikalsee. Die Heimat dieses turksprachigen Volkes befindet sich an der Schnittstelle zwischen besonders reichen und unterschiedlichen kulturellen Traditionen von Völkern aus der nördlich gelegenen sibirischen Taiga sowie aus den südlich angrenzenden Steppengebieten der Mongolei und des nördlichen Chinas.

In engem Kontakt mit den umliegenden Völkern haben die Tyva im Laufe der Zeit vielfältige Formen der Naturnutzung, komplexe Weltbilder und vielschichtige – meist schamanische – Rituale entwickelt, wobei ihr soziales Leben durch eindrucksvolle jahreszeitliche Feste geprägt ist. Mit all diesen Aspekten und ihrem dynamischen wechselseitigen Zusammenspiel befasst sich ausführlich und kenntnisreich das kürzlich erschienene Buch "Plurale Weltinterpretationen" von Anett C. Oelschlägel. 
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Die in diesem Buch enthaltenen Abbildungen
werden hier als Diashow vorgestellt. Sie bieten uns großartige Einblicke in die verschiedenen Lebensbereiche dieses einzigartigen Volkes und zeigen uns die faszinierenden Landschaften, in denen die Tyva bis heute als Jäger und Viehhalter mit ihren Yaks, Kamelen, Pferden, Schafen, Ziegen und Rentieren nomadisieren.

Soziales Leben

Fotos von Anett C. Oelschlägel
aus: "Plurale Weltinterpretationen – das Beispiel der Tyva Südsibiriens", 2013, S. 36-51.


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Religiöses Leben

Fotos von Anett C. Oelschlägel
                                  
aus: "Plurale Weltinterpretationen – das Beispiel der Tyva Südsibiriens", 2013, S. 71-86.

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Wirtschaft

Fotos von Anett C. Oelschlägel

aus: "Plurale Weltinterpretationen – das Beispiel der Tyva Südsibiriens", 2013, S. 157-176.

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