Virtuelle Ausstellung | Juli 2011
Itelmenische Sprache und Kultur
– Wege zum Erhalt von bedrohtem
Kulturerbe
Die Itelmenen zählen zu den ältesten Völkern
Kamtschatkas. Ihr über Jahrhunderte hinweg erworbenes ökologisches
Wissen im Umgang mit der Natur und ihre umfangreiche Erzähl- und
Gesangstradition sind eng mit der Sprache dieses Volkes verbunden,
welche allerdings seit einiger Zeit in ihrem Fortbestand bedroht ist.
Nur noch wenige Itelmenen beherrschen ihre Sprache in einst gewohnter
freier Rede, von der hier einige Beispiele gegeben werden.
Seit Mitte der 1990er Jahre gibt es deutsch-russische Initiativen zum
Erhalt der itelmenischen Sprache
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Neben früheren
Lehrmaterialien
zur itelmenischen Sprache unterstützt die Kulturstiftung Sibirien mit
Hilfe von Tjan Zaotschnaja und in Kooperation mit der
Gesellschaft für
bedrohte Völker – Regionalgruppe München den itelmenischen
Schuluntericht auf Kamtschatka.
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Itelmenische Sprache und Kultur wird auf dem jährlichen
Alchalalalai-Fest der Itelmenen in Kovran vor allem für die jüngere
Generation auch künstlerisch-tänzerisch dargestellt und
hält so die Erinnerung an das wertvolle Kulturerbe dieses Volkes wach.
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Valentina Uspenskaja:
Erinnerungen an den
Fischfang bei Sedanka
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Tat'jana Gutorova:
Der Gesang des Adlers
Lied der Großmutter aus Utcholok
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Alchalalalai-Fest:
Itelmenischer
Gesangswettbewerb
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Alchalalalai-Fest::
Tänze des Ensembles «El'vel'»
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