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Die Kulturstiftung Sibirien wurde 2010 gegründet. Sie ist aus langjährigen Forschungen zu  Völkern des Nordens hervorgegangen, wobei nun der Erhalt von kultureller Vielfalt in Sibirien und im Fernen Osten Russlands im Vordergrund steht.

Die Aktivitäten richten sich vor allem auf die Dokumentation und Nutzung von indigenem Wissen sowie auf den Erhalt bedrohter Sprachen und  künstlerischer und handwerklicher Traditionen dieser Völker.
 
Lehrmaterialien für indigene Gemeinschaften tragen dazu bei, dem Verlust kultureller Vielfalt und der Auflösung lokaler und ethnischer Identitäten entgegenzuwirken. Sie werden zusammen mit Einheimischen und unter Nutzung moderner Technologien erstellt.

Ausstellungen, Gastspiele und Workshops sowie wissenschaftliche Symposien in Deutschland und Russland fördern das gegenseitige Verständnis und den wissenschaftlichen und künstlerischen Diskurs zwischen Menschen aus verschiedenen Kulturen.

Neben Verlagspublikationen ermöglicht die Digitale Bibliothek vor allem auch indigenen Gemeinschaften einen einfacheren Zugang zu Forschungsergebnissen und Dokumentationen.