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Aktuelles (Stand: 1.07.2018)

Die Kulturstiftung Sibirien konnte das Verlagsprogramm um weitere Publikationen erweitern.
In der Reihe Languages and Cultures of the Russian Far East erschien der Band
Clothing and Decorative Arts, Evens, Kamchatka, Bystrinski district, zusammen mit einer vollständigen Dokumentation der dazugehörigen Videoaufzeichnungen auf DVD (3:58 Stunden). In der Reihe Bibliotheca Sibiro-pacifica wurde Waldemar Jochelsons The Yakut neu herausgegeben, mit einem ausführlichen Vorwort von Tat'iana Argounova-Low.
In der Reihe Zeitgeschichte erschienen weitere Beiträge zu Erinnerungen und Lebenswegen von Überlebenden des KZ Ravensbrück als elektronische Publikationen.

Vom 24–27. Januar nahm Erich Kasten an dem Workshop des Alfred-Wegener-Instituts und der Universität Versailles "Gateway to the Arctic V" in Pyhätunturi (Lappland, Finnland) teil. Das Thema des Workshops war "Co-Production of Knowledge". Für die Kulturstiftung Sibirien hielt E. Kasten unter anderem einen Vortrag zu "Indigenous Knowledge and Ritual Practice among Koryak Reindeer Herders in Kamchatka".

Vom 27. Februar – 02. März besuchte Erich Kasten im Rahmen der Projekt-Kooperation mit Andrzej Dybczak das Ethnografische Museum in Krakau. Er hielt dort am 27.02 einen Vortrag zu dem Thema "Sustaining Endangered Languages and Indigenous Knowledge: The Program of the Foundation for Siberian Cultures with Regard to the Evens in Central Kamchatka". In den folgenden Tagen untersuchte er zusammen mit dem Kurator Jacek Kukuczka
Objekte der Dybovski-Sammlung aus der zweiten Hälfte des 19. Jhs. Er kommentierte sie auf der Grundlage seiner Feldforschungserfahrungen und beide Seiten gewannen daraus neue Erkenntnisse.

Im Frühjahr hat die Kulturstiftung Sibirien eine neue Initiative zu dem Thema Digital Humanities of the North gestartet. Hierzu wurde ein Konsortium von Ethnologen und Sprachwissenschaftlern gegründet, die über die Jahre hinweg umfassende digitale Dokumentationen zu Sprachen und Kulturen des Nordens angelegt haben. Das Ziel des Vorhaben ist es, diese wichtigen Daten in strukturierter und kompatibler Weise dauerhaft zu sichern und verschiedenen Nutzergruppen über das Internet besser zugänglich zu machen. Für sie sind entsprechende Webportale zu gestalten, die sich an deren besonderen Nutzerinteressen orientieren. Zur Diskussion näherer Einzelheiten dieser
Digital Humanities of the North Initiative fanden mehrere Einzeltreffen mit Konsortiumsmitgliedern statt sowie zwei größere Workshops in der Kulturstiftung Sibirien vom 16–18. Mai und vom 1–3. Juni 2018. Zu den Ergebnissen jener Workshops zählte die Erarbeitung von verschiedenen Projekten zur Umsetzung der genannten Ziele, für die zur Zeit Förderanträge verfasst werden.

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